Der Verein stellt sich vor und wie kam es zum e.V.

15.02.2026 - Hurra - aus SOS-Dalmatinerrettung IG ist SOS-Dalmatinerrettung e.V. geworden

Seit über 20 Jahren widmet sich die SOS-Dalmatinerrettung als Interessengemeinschaft Dalmatinern und deren Mischlingen, um für "heimatlos" gewordenen ein neues Für-Immer-Körbchen zu finden, ihnen das Tierheim zu ersparen und ihre neuen Besitzer und sie ein Hundeleben lang zu begleiten, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

2025 war es soweit, den nächsten Schritt zu gehen. Seit dem 08. Januar 2026 sind wir ein eingetragener Verein.
Am 23.01.2026 bestätigte uns zudem das Finanzamt die Gemeinnützigkeit.

Ein echter Meilenstein - aber warum sind wir diesen Schritt gegangen?

Weil wir IHNEN, unseren Freunden und Förderern, einen klaren Rahmen für demokratische Entscheidungen und die Verfolgung des gemeinsamen Interesses zur Förderung des Tierschutzes, speziell der Dalmatiner geben möchten.

Ob als ordentliches Mitglied oder Fördermitglied, wir können gemeinsam etwas bewegen.

Viele unterstützen unsere Arbeit regelmäßig oder einmalig finanziell mit einer Spende - dafür sind unsere Schützlinge und wir euch zutiefst dankbar.

Nur so ist es uns möglich, heimatlos werdende Dalmatiner zu übernehmen, unseren Schützlingen die bestmögliche Betreuung zu bieten und medizinisch notwendige Behandlungen einzuleiten. Zudem können wir (wenn nötig) in unserer Obhut befindlichen Dalmatiner mit "Baustellen" ein individuelles Training organisieren. Für die einen ist es damit leichter ein neues Zuhause finden, andere bekommen dadurch überhaupt erst die Chance auf ein neues Zuhause.

Dafür können wir Ihnen nun eine Zuwendungsbescheinigung/Spendenquittung ausstellen und Sie haben die Möglichkeit, den steuerlichen Vorteil zu genießen.

Sie wollen unseren Verein als ordentliches Mitglied oder Fördermitglied bereichern?

Dann schreiben Sie uns: info@sos-dalmatinerrettung.de

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr SOS-Dalmatinerrettung e.V.


Für was stehen wir, wie Arbeiten wir, wa
s passiert so, was erleben wir…..

nach 20 Jahren SOS-Dalmatinerrettung, ein kleiner Einblick. Oft höre ich (Nicole), naja viele Hunde habt ihr ja nicht, soviel Arbeit kann es nicht sein.

Wofür stehen wir ?

Ganz klar: für Qualität und nicht Quantität. Diese kostet Zeit.


Quantität erleben wir leider oft genug - meist im Auslandstierschutz. Aktuelles Beispiel aus Februar 2026: der Hund kommt aus dem Ausland auf eine Pflegestelle einer schon länger existierenden Tierschutz-Organisation. Die Pflegestelle hat etwas unterschrieben, was weiß sie nicht, Kopie hat sie nicht.

Ganz ehrlich ein Unding! Jeder erfährt über uns und unsere Homepage im Vorfeld, welcher Vertrag geschlossen wird. Dieser wird in der Regel im Vorfeld (also vor Einzug des Hundes) geschlossen und die Pflegestelle erhält eine Kopie davon. An dieses Regelwerk haben sich beide Seiten zu halten. So, wie es bei der Pflegestelle gelaufen ist, läuft es gerade im Auslandstierschutz, auch mit Schutzverträgen sehr häufig. Das ist für uns ein No-Go! So geht man nicht miteinander nicht um!

Aber das viel Wichtigere dabei: dem Hund (bzw. allgemein dem Tier) soll es besser gehen, als in seinem Ursprungsland. Leider ist dies sehr häufig nicht der Fall. Warum? Die Gründe sind sehr vielfältig und reichen von falschen Beschreibungen der Tiere bis zu falschen Vorstellungen der Bewerber usw.

Wie im aktuellen Fall, ist letztendlich keinem damit geholfen. Es gibt nur Verlierer und auch wenn einige sagen die Pflegestelle hätte dies, hätte das… nein! Entscheidungsträger ist ganz klar die Tierschutz-Organisation. Diese muss über eine vernünftige und vertrauenswürdige Einschätzung des Tieres verfügen. Ohne dies ist die Grundlage, ein passendes neues Umfeld für das Tier zu finden, nicht gegeben.

Nur mal schnell ein Tier „loswerden“ ist kein Tierschutz. Was leider auch immer wieder passiert: es ist nicht ausreichend Geld vorhanden, um geplante, wie auch unerwartete tierärztliche Behandlungen, Kosten für Hundepension (bei fehlendem Plan B), Kosten für Hundetrainer etc. zu bezahlen. Daher bitten auch wir immer wieder um Spenden, um nicht nein sagen zu müssen, weil wir es finanziell nicht stemmen können.

Die Schutzgebühren tragen den Tierschutz nicht.

Ohne Sie, den Spendern geht es nicht.

Zu der Zeit, die man aufwenden muss, für Telefonate mit Abgebenden, Bewerbern, Tierärzten usw. kommt der Papierkram, wie Bank, Buchhaltung, Pflege der Internetpräsenzen (Webseite, Profile auf Facebook, Instagram…), schalten von Inseraten, Vertragswesen, Übergaben planen, Betreuung der Pflegestellen usw.

Natürlich ist es schön, wenn alles problemlos funktioniert, aber leider ist dies eher selten. Bei einigen Abgabehunden merkt man beim Telefonat, dass einfach Hilfe benötigt wird. Nicht selten ist der Halter, aus den unterschiedlichsten Gründen überfordert und weiß nicht weiter. Hier hilft man Hund und Halter oftmals, in dem man neue Impulse und Hilfestellung gibt und durch Veränderungen der Hund letztlich in seinem Zuhause bleiben kann. Diese Hunde tauchen nicht zwingend auf unserer Homepage auf, sind aber ebenfalls ein sehr wichtiger Teil unserer Arbeit.  Es kostet Zeit, aber es ist bisher meistens von Erfolg gekrönt.

Unsere Tätigkeit erstreckt sich auch nicht nur aus reinen Abgabegesprächen oder Bewerbungen. Gerade bei den Abgaben, sind wir oft Seelentröster, bei schweren Krankheits- oder Todesfällen. Auch mit Morddrohungen innerhalb einer Partnerschaft hatten wir schon Kontakt. Da geht es nicht mehr nur um den Hund/e – das sind menschliche Schicksale, die auch uns nicht kalt lassen. Da versucht man anderweitig zu helfen. Im Laufe der Jahre gibt es nichts, was es nicht gibt.

Daher nicht nur mit Hunden haben wir zu tun, sondern auch mit den Menschen. Diese muss man mögen und sich auch auf sie einlassen und ggf. oft auch nur ein Ohr schenken.

Natürlich geht das Ganze nicht immer ohne Stress und auch ohne Ärger ab. Wir schreiben, halten es in Verträgen fest und sagen es meist auch noch einmal persönlich – wir begleiten unserer Hunde bis zum Tod. Wir stehen immer beratend zur Seite. Wir behalten uns das Recht vor, auch nach 10 Jahren eine Nachkontrolle persönlich oder durch eine beauftragte Person durchzuführen. Meist erfolgt dies, wenn die Besitzer auf keinen Kommunikationsweg auf unsere Anfragen, wie es dem Hund geht, reagieren. Oft stoßen wir hier auf Unverständnis. Wir sollen doch froh sein, die Hunde los zu sein! Nein, wir wollen sie nicht los sein, denn dann könnten wir sie verkaufen. Dies tun wir bewusst nicht. Wir erfreuen uns daran, wenn wir sehen das aus dem unsicheren Hund ein stolzer, selbstbewusster Hund wird, der weiß, wo er hingehört. Bei den meisten gelingt dies. Dann beginnt das Alter und auch das ist eine schöne, wenn auch oft wehmütige Zeit.


Daher: freuen wir uns alle gemeinsam an unseren Hunden :-)



Das eine oder andere muss noch geändert und ergänz werden. Wir kämpfen auch noch mit der Vereinsverwaltung, also bitte habt Geduld. Die neue Webseite, auch da tut sich wenig.