Odin der 3. ist auf einer Pflegestelle

Paten/Spender gesucht
Bisher hatten wir Unkosten in Höhe von 482,94 Euro. Dem stehen Spenden in Höhe von 100 Euro gegenüber.

Vielen Dank an Torben B.

Stand 13.01.2021

In der Pflegestelle

aktuelles Bild

Der erste Abend als er aus der Klinik kam

Nach der Klinik

Kurz vor seinem Klinikaufenthalt

1 Tag nach der Übernahme

 

 

 

 

 

 











Odin der 3. ist ein weiß-schwarzer am 23.07.2015 geborener, unkastrierter Dalmatinerrüde.

Odin der 3. ist auf einer Pflegestelle

update 13.01.2021: Odin hatte seine Nachuntersuchung, die im Großen und Ganzen zufriedenstellend verlaufen ist. Ein Laborwert für die Anfälle fehlt noch. Er hat seitdem er umgezogen ist 2,5 kg zugenommen. Die Dosis an Cortison wird versucht zu verringern, ob es klappt werden wir erst nach ein paar Tagen sehen.

Die Diagnose und Prognose der Tierklinik Lüneburg lautet: Bei Odin wurde eine Meningoenzephalitis (GME) im Nov. 2020 diagnostiziert. Da die Untersuchung auf Infektionserreger negativ war, handelt es sich um eine autoimmune Ursache. Bei der GME (Granulomatöse meningo-Myeloenzephalitis) ist die Prognose vorsichtig bis schlecht. Diese Krankheit ist lebensbegrenzend. Es gelingt nur selten eine vollständige Heilung. Im überwiegenden Anteil der Fälle kann ein Herunterbremsen der Erkrankung durch Immunsuppressive Therapie eine mittel- bis langfristige Kontrolle der Erkrankung erzielen- was mit einer guten Lebensqualität der Patienten einher geht. Die immunsuppressive Therapie muss neben der gewünschten Hauptwirkung = "Kontrollieren der Erkrankung" auch im Hinblick auf ihre Nebenwirkungen durch klinische und Laboruntersuchungen überwacht werden. Rückfälle kommen vor und können meistens durch erneute Dosiserhöhung wieder kontrolliert werden. Da bei Odin die GME zu Clusteranfällen geführt hat bekommt er zusätzlich (vermutlich dauerhaft) Epilepsie-Medikamente.

Wir berichten weiter.

update 23.12.2020: Odin hat sich zunehmend weniger mit dem vorhandenen Rüden vertragen, daher ist er am Sonntag zu Christina mit Luna gezogen.
Im Mädels-Haushalt findet er sich deutlich besser ein.
Aktuell bekommt er kein Antibiotika mehr, sondern nur Luminal wegen der Epilepsie. Er hatte keinen weiteren Anfall.
Odin ist immer noch untergewichtig. Sobald er etwas besser drauf ist, wird er kastriert. Er reagiert sehr hormonell reagiert und das kostet ihm zusätzlich Kraft, die er aktuell nicht hat. Im Januar steht die nächste Nachuntersuchung an und dann schauen wir weiter.

22.11.2020: Wir haben Odin aus finanziellen Gründen seiner Besitzer übernommen. Seine Besitzer wurden gebeten ihn sich anzuschauen, da sie schon immer Tieren in der Not geholfen haben. Eigentlich war es nicht geplant, ihn mitzunehmen. Aber da er in so einem schlechten Zustand war, blieb nichts anderes übrig. Durch mehrere Tierarzt-/Tierklinik-besuche beliefen sich die Kosten schnell auf über 2.000 Euro. Er war über mehrere Tage in der Tierklinik Lüneburg stationär aufgenommen. Daher, als man von uns erfuhr, bat man uns um Hilfe. Zu Odin berichten die Besitzer selber. Aktuell stehen noch Untersuchungen nach der Ursache aus, die auch über Odins Zukunft entscheiden werden. Odin kam als Notfall zu mir, in der Hoffnung in aufgepäppelt glücklich vermitteln zu können.
Odin wurde mir als Epileptiker übergeben. Er hauste vereinsamt, war abgemagert und kannte von der Welt nichts. Ich lernte ihn als sehr freundlich und wissbegierig kennen. Odin musste lernen, sich in der Wohnung zu benehmen, denn er wusste nicht, das Hunde nichts auf dem Esstisch zu suchen haben, oder die Blumen gießen müssen, sowie einem das Essen aus der Hand klauen, sich nicht gehört. Er lernte zügig und hatte Spaß daran. Leider gestaltete sich das Leben mit ihm und meinem Rüden als schwierig, so dass ich sie getrennt von einander halten musste.
Odin hatte immer mal wieder kleinere Clusterkrämpfe, die durch meinen Tierazt behandelt wurden. In der Nacht vom 30.11 kam er trotz Notfall-Medikamentnicht nicht mehr aus seinen Krämpfen raus, weshalb wir ihn dann in die Tierklinik brachten. Nach einigen Untersuchungen stellte sich dort dann heraus, dass Odin eine Auto-Immun bedingte Hirnhautentzündung hat. Er wurde dort gut behandelt, so dass er nach einer Woche wieder nach Hause durfte. Durch Facebook kam ich in Kontakt mit Frau Breitholz, welche mir direkt ihre Hilfe anbot.



Bei der Abholung von den Vorbesitzern