Holly ist auf einer Pflegestelle
*Paten/Spender gesucht*

Bei Holly haben wir Unkosten in Höhe von 1.315,72 Euro und Spenden in Höhe von 750,00 Euro (Stand 01.05.2018).
Bei Holly stehen noch die OP-Kosten aus.

Vielen Dank an die Spender: Michael S., Valérie H., Benita R., Marion G., Franka G.















 

Holly weiß-schwarze, am 13.10.2011 geborene, unkastrierte Dalmatinerhündin

aktuell auf einer Pflegestelle mit Option auf Übernahme

update 22.04.2018: Holly hat eine Pflegestelle gefunden und durfte gestern umziehen. Wenn alles passt, darf sie dort bleiben. Wir werden weiter berichten.

update 10.04.2018: Hier ein aktueller Bericht von Valérie, die Holly regelmäßig besucht:

Holly macht sich hervorragend...obwohl sie wirklich sehr viel alleine und ohne richtige Bezugsperson ist, wie sie sie in einem echten Zuhause hätte. Sie braucht es und man merkt es auch. Wo sind ihre Menschen???
Sie ist inzwischen leinenführig - und zwar sehr konstant. Ich (Valerie) kann auch voller Stolz berichten, dass Holly überall frei läuft. Sie macht das toll.

Sie liebt zu apportieren und Nasenarbeit macht sie einfach nur glücklich. Sie kann Such! Apport! vor dem Los laufen Sitz und Warte! + Handzeichen. Sie ist seehr eifrig bei der Sache, besitzt wirklich viel Ausdauer und ich könnte sie mir bei Fährtenarbeit z.B. sehr gut vorstellen.
Außerdem kann sie Hier!, Sitz!, Platz!; Bleib!, Langsam! Lauf! (ob wg. Lauftempo oder essen aus der Hand nehmen), und solche Tricks wie in 8 um die Beine laufen (so etwas machen wir eher selten allerdings aber sie kann es).

Zu ihrem Charakter würde ich sagen, dass sie wenig gelernt hat zu warten, was sich darin äußert, dass sie 1-2x fiept und dann aber auch gleich aufhört. Sie begriff sehr schnell, dass es nichts bringt.
Sie liebt es abgeholt zu werden, denn sie weiß, dass wir immer laufen gehen, wenn ich sie besuche. Wir laufen inzwischen 1 bis 1,5h täglich bei schnellem Tempo. Dazwischen immer wieder Nasenarbeit.
Kinder machen ihr wirklich sehr viel Angst.

Sie ist mit Hündinnen und Rüden verträglich. Zu viel Hunde überfordern sie manchmal, je nach Hund. Sie hatte jetzt wechselnde Hunde bei sich im Haus.
Ich sehe sie in einer Pflegestelle oder Zuhause ohne Kinder und ohne Kleintiere, mit einem souveränen Ersthund. Alleine zu sein würde ihr auch nichts ausmachen.
Der "Tumor" sieht sehr gut aus und es besteht laut einer Tierärztin der Verdacht, dass sie sich etwas eingetreten haben könnte.

Wer möchte Holly wieder zu einem glücklichen Hund machen?

update 04.03.2018: Holly lebt jetzt knappe 2 Wochen in der Pension und ich (Valérie) hole sie beinahe täglich zum Laufen ab. Nun kann ich inzwischen ein bisschen mehr über das nette freundliche Mädchen sagen.
Sie ist - ganz dalmatinertypisch - eine riesige Schmusebacke, die sich über jede sanfte Aufmerksamkeit freut, dass einem das Herz aufgeht und sie hat so ein hübsches Lächeln, wenn sie sich freut :-D
Sie ist sehr ladylike, grazil und elegant und hat ein sehr sanftes Gemüt. Ihre anfängliche "Leinen-Rambo"-Allüren hat sie auch abgelegt, sie kann schön an der Leine gehen. Aber Holly hat auch gelernt ihr Gewicht und das Brustgeschirr einzusetzen, wenn sie irgendwohin möchte. Die gute Nachricht dabei ist, dass sie immer gut anzusprechen und zurückzuholen ist. Ich könnte mir Holly sehr gut am Fahrrad oder am Pferd vorstellen, vor denen sie übrigens weder Angst noch wirkliches Interesse hat. Ruhige Katzen waren ihr bislang auch egal.

Kurzum ein tolles schmusiges Mädchen, das eine konsequente Führung braucht, um ihre restlichen wenigen Befürchtungen ablegen zu können.

25.02.2018: Holly wurde von uns letzten Sonntag, nach dem Tod ihrer Besitzerin kurzfristig aufgenommen. Da es alles sehr schnell gehen musste und keine Pflegestelle so schnell konnte, kam sie nach Viersen in die Hundepension.

Holly stand durch den Tod der Besitzerin, diese verstarb in ihrem Beisein und einer aktuellen Läufigkeit total neben sich.
Sie hat sich im Laufe der Woche beruhigt und sich gut eingelebt. Aktuell teilt sie sich ihr Zimmer mit einer weiteren großen Hündin. Das klappt ganz gut.
Holly hat eine gute Grunderziehung, sie möchte gefallen und schmust sich an. Allerdings - wie so oft - lässt die Leinenführung zu wünschen über und sie pöbelt angeleint. Aber sie arbeitet mit und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie verstanden hat, dass dies unerwünscht ist.
Valerie, die sie betreut war diese Woche mit ihr beim Tierarzt und hat sie vorgestellt. Sie hat einen Tumor am Oberschenkel, dicht am Knochen und dieser bereitet ihr auch Probleme. Sie leckt und knabbert daran. Beim Tierarzt zeigte sie sich erst unsicher, beruhigte sich aber und beachtete weder die wartende Katze noch andere Tiere. Auch im Freilauf zeigte sie sich bisher (bis auf einen Hasen der direkt vor ihr den Weg kreuzte) unbeeindruckt. Leider hat es mit unserer Pflegestelle nicht geklappt. So sucht sie dringend eine Familie, da die Pension nur als Übergangslösung gedacht war.
Hollys Familie sollte max. einen gut erzogenen souveränen Hund haben, keine Kinder und keine Katzen. Laut Vorbesitzer mag sie diese nicht. Bei Kindern können wir es bestätigen.
Wichtig ist, dass die Familie sich im Klaren ist, dass der Tumor operiert werden muss und dies sollte zeitnah erfolgen.