Avi ist vermittelt

 

Bilder von September 2013

im alten Zuhause

 

update 20.08.2017:  Avi meldet sich mal wieder, um zu berichten, dass es ihm super geht

Er ist topfit und spielt auch mit seinen 9 Jahren wie ein Verrückter mit seinen Bällen und Quietschtieren. Alle Leute halten ihn noch für sehr jung. Seine Hautprobleme (Rötungen in den Achseln) sind praktisch weg, seit er getreidefrei ernährt wird und täglich einen Esslöffel Lachsöl bekommt. Er frisst auch jede Menge rohes Gemüse und Obst. Mit anderen Hunden ist er inzwischen sehr kompatibel geworden, aber wirklich spielen will er nicht mit ihnen. Schade, aber wir sind froh, dass er gut mit anderen Hunden auskommt. Bei uns im Haus wohnt seit Dezember auch Aramis, der Rauhaardackel unseres Sohnes und unserer Schwiegertochter. Während Aramis auch in den Teich springt, bleibt Avi bislang stundenlang bis zur Brust im Wasser und freut sich an seinen Fischfreunden, die keine Scheu haben und um ihn herum schwimmen. Z. Z. ist Avi im Schwarzwald in Urlaub und genießt die ausgiebigen Wanderungen. Ein paar Fotos sind beigefügt. (Schnüffelrunde, Bachspaziergang, Avi und die Fische, Avi und Aramis). Avi wird, wenn wir wieder zuhause sind auch mal eine Spende für die Dalmatinerrettung überweisen. Schade, dass es kein Treffen mehr gibt. Es hat uns sehr geholfen, dass Avi mit anderen Hunden zu Recht kommt.

Liebe Grüße Avi und Familie


 

update 31.07.2016: Wir haben wieder Post von Avi bekommen :-):

Avi hat nun schon länger nichts von sich hören lassen und möchte über weitere tolle Fortschritte berichten!

Nun erstmal noch vielen, vielen Dank für die Jahrestreffen, an denen wir zweimal teilgenommen haben. Schade, dass sie nun nicht mehr stattfinden. Sie waren sehr hilfreich für mich als Herrchen und für Avi, um den Umgang mit anderen Hunden zu normalisieren. Hier konnte ich auf mehr Verständnis für einen schwierigen Hund hoffen, was mir mehr Gelassenheit gegeben hat.

Avi hat sehr gute Fortschritte gemacht, und es ist jetzt möglich, den meisten Hunden problemlos zu begegnen und auch mit ihnen spazieren zu gehen. Beschnüffeln ja, aber spielen mit anderen will er immer noch nicht. Wenn ihm andere Hunde schon aggressiv begegnen oder ggf. auch sehr dominant sind, ist Vorsicht angeraten. Ohne Leine ist immer besser als an der Leine. Er lässt sich sehr gut abrufen, wenn es mal kritisch werden könnte. Sogar Katzen will er inzwischen nicht mehr sofort fressen und stand kürzlich neben einer mutigen Katze. Mit "Lass die Katze" und "Zurück, bei Fuß" war alles geregelt. Auch als Familienhund ist er ein absolut anhänglicher und schmusiger Hund geworden, der nun keine Fluchtversuche mehr unternimmt, wenn man ihn mal umfasst. Neben seiner Vorliebe für Bälle und Quietschtiere mag er auch sehr gerne Spaß. Nach der Frage "Sollen wir die Fische füttern?", bellt er zuhause am Gartenteich ins Wasser und die Kois kommen sofort und lassen das Wasser brodeln. Manchmal bestimmt er auch selbst, wann die Fische gefüttert werden sollen.

Leider ist er, was seine Haut angeht immer noch sehr empfindlich. Trotz strenger Fütterung ohne Getreide, ohne Schwein und Geflügel, 1x täglich rohes frisches Rindfleisch, viel rohes Gemüse und Obst, reichen Reitzungen durch hohes Gras oder Kleinsttierchen (Grasmilben, etc.) bei warmer Witterung aus, dass seine Schenkelinnenseiten sich röten. Hier bedarf er einer häufigen entzündungshemmenden Behandlung und Anwendung von Hautpflegemitteln(Panthenol). Histaminhaltige Futterbestandteile wirken sofort negativ.

Wir sind sehr glücklich, dass Avi bei uns ist. Er mit Sicherheit auch, denn wenn einer sich von der Truppe nur etwas entfernt, fängt die Junkerei an. Er versteht aber, wenn man sich zuhause oder in der Fewo von ihm verabschiedet.

Nun hoffen wir, dass wir uns einmal wiedersehen.

update 08.08.2015: Auch von Avi haben wir liebe Post mit Urlaubsbildern aus dem Berurlaub in Südtirol bekommen :-):

Nach dem Treffen im letzten Jahr, was für mich und Avi sehr positiv war, habe auch ich mich viel mehr getraut. Avi ist durch die vielen Hundekontakte beim Treffen und danach noch deutlich kompatibler geworden. Wir können nun mit mehreren Hunden zusammen stehen, was früher undenkbar gewesen wäre. Wenn Avi nicht gerade von einem anderen Hund angemacht wird oder die Begegnung sich zu überraschend ergibt, ist alles O.K. und man beschnüffelt sich oder geht gelassen mit anderen Spazieren. Am besten ist es ohne Leine, da gibt es i. d. Regel kein Theater.
Avi genießt normalerweise überwiegend Freigang, liebt das Ballspielen mit der Wurfkralle über alles und ist dabei Pfeilschnell. Aber auch zuhause bespielt er ausgiebig seine Quietsch- und Grunzschweinesammlung. Das Multischweinspiel, auch gern mit Fußball, ist sein Höhepunkt. Er stupst ein zugeworfenes Schwein oder einen Ball mit der Schnauze zurück, wie bei einem Tennismatch. Wenn wir nachhause kommen oder Besuch kommt, steht er schon mit Schwein im Maul an der Türe.
Er ist einfach ein sehr lieber und anhänglicher Hund geworden. Er gehorcht gut und hat Respekt. Trotzdem muss etwas sehr tief in ihm verankert sein, dass bei zu viel Nähe von oben oder Umschließung ihm Furcht einflößt. Er reagiert dann mit Unwohlknurren bzw. Flucht. Wir werden wohl nie herausfinden, was es wohl in seiner Zeit, bevor er zu uns kam, ausgelöst hat. Man kann nur Vermutungen anstellen.
Als er zu uns kam, hatte er selbst vor einem Baumstumpf o. ä. Angst und ist trotzdem mutig drauflos gegangen. Beschützerinstinkt! Todesmutig nach Harakiri-Art. Den Job musste ich ihm abnehmen und ihn ins zweite Glied konsequent verweisen. Auch heute muss ich ihn häufig noch streng zurückweisen, wenn er (an der Leine) anderen Hunden begegnet, die er nicht kennt oder die ihn böse anbellen.
Begegnungen mit anderen Tieren sind unproblematisch. Selbst eine entgegenkommende Herde von 15 Haflingern auf einem Bergpfad oder eine Ansammlungen von Kühen am Weg kann problemlos ohne jede Aufregung passiert werden. Wir üben noch, dass Avi und die Gastkatze sich aneinander gewöhnen. Sie nimmt kein sofortiges Reißaus mehr und Avi muckt nicht mehr und sie schauen sich an. Der Vorgänger Dalmi, Axel, hat sie sogar von seinem Futter fressen lassen. Bis dahin müssen wir noch etwas üben. Aber auch ein inzwischen siebenjähriger Hund lernt ja ständig noch dazu!
Bis zum Treffen……

 

update 31.10.2014: Avi hat an der Jahreswanderung teilgenommen. Avi hat sich in Punkto andere Hunde Dank seines Besitzers toll entwickelt :-))) Es war eine Freude zu sehen wie er sich gemacht hat, welche Ruhe er ausströmte. Beim Essen lag er friedlich auf seinen Platz und lies sich durch nichts stören - einfach nur toll.

update 29.09.2013: Neues von Avi:

Hallo, liebe Dalmatinerfreunde, nun bin ich, Avi (5 ½ J.), schon seit 1 ½ Jahren bei meiner neuen Familie. Mir geht es hier super, denn ich bin fast überall dabei. Egal, ob im Haus, im Garten oder bei Unternehmungen. Inzwischen kann ich auch andere Hunde schon viel besser in meiner Nähe ertragen. Täglich gehen sehr viele bei uns am Gartenzaun vorbei und ich bleibe inzwischen ganz ruhig. Wir beschnuppern uns auch. Zuerst haben Herrchen und Frauchen immer mit mir geschimpft und mich weggeschickt, wenn ich Terz gemacht hab‘. Aber nun bleib ich cool. Ich glaube, dass ich im nächsten Jahr mit zum Jahrestreffen gehen kann. Ein Halti muss ich aber draußen meist tragen, damit die mich besser führen können, sagen sie. Geht aber auch schon ohne das lästige Ding. Auch draußen beim Gassi-Gehen muss ich immer sitzen und ruhig bleiben, wenn andere Hunde vorbeigehen. Oft quatscht Herrchen mit den anderen und traut sich, sie zu streicheln und denen was zu naschen zu geben! Aber ich bekomme dann auch immer etwas. Manchmal muss Herrchen aber dennoch sehr energisch werden, aber ich höre gut. Nur letztens im Urlaub, da hat er einen weißen Schäferhund zu sehr geknuddelt, da bin ich eifersüchtig geworden und bin auf Lilly los. Ha, die ist quietschend davon gelaufen! Übrigens Urlaub, ist ganz was Tolles. Kannte ich so noch nicht vorher. Da gehen wir stundenlang spazieren, und ich darf überall mit hin. Egal, ob ins Museum – ich klettere auch die steilste Stiege in der Mühle bis ganz oben – oder ins Restaurant oder Biergarten. Ist schon doll, was ich so alles erlebt habe in dieser neuen Zeit. Letztens habe ich sogar ein extra Schitzel vom Vortag im Biergarten von der Bedienung geschenkt bekommen. Frau Lerch ist die Verkäuferin im Metzgerladen ganz in unserer Nähe. Dort bekomme ich immer eine Riesentüte mit Braten und Schinken und wenn Herrchen raus kommt, gibt’s erst mal was zu naschen. Ich liebe Frau Lerch! Aber ich lebe trotzdem gesund, denn ich mag auch gerne Obst und Gemüse, auch Rohkost! Wenn ich vor der Obstschale stehe und eine Banane hypnotisiere, dann kann ich sicher sein, dass diese auch den Weg in mein Maul findet. Freilauf habe ich ebenfalls sehr viel, aber ich höre ja sehr gut und wenn Herrchen mich zurück pfeift, dann komm ich auch. Der Hundetrainer hat mir auch mal einen Packsack verordnet, damit ich besser ausgelastet bin! Habe ich ein paar Monate getragen, so mit 3-4 kg Sand. Ein Bild ist extra beigefügt. Beim Morgenspaziergang schleudert Herrchen erst immer einen Ball. Ich bin meist schon vor dem Ball am Ziel. Wir haben schon so manches Teil versemmelt und nicht wiedergefunden. Zum Schluss des Spaziergangs gibt‘s dann mein Frühstück aus dem Preydummy. Den muss ich apportieren und dann gibt‘ s eine Portion. Wenn ich den nicht genau vor seine Füße lege gibt‘ s nix. Aber ich hab‘ schnell gelernt! Frauchen wirft immer Leckerli, die ich suchen muss. Manchmal fährt Herrchen auch mit dem Fahrrad. Genaugenommen ist es ein Trike, hinten zwei Räder vorne eins. Da kann ich ihn kaum mit umwerfen, denn ich kann Gas geben, aber wie! Hab‘ von meinen Herrschaften gehört, dass wir Dalmatiner als Kutschenbegleithunde gezüchtet wurden, ja das steckt mir wohl im Blut. Am Fahrrad mache ich mich daher bestens, da leg‘ ich mich ins Zeug, Herrchen braucht gar nicht zu treten  und muss mich zur Pause zwingen. Übrigens habe ich viele meiner Ängste inzwischen nicht mehr: Beim Zischen eines Gartenschlauches nehm‘ ich kein Reisaus mehr, auch lasse ich mich jetzt umarmen oder zudecken. Nur wenn wir spazieren gehen bin ich anfangs noch recht nervös. Neues oder viele Menschen machen mir keine Angst mehr. Ist einer aus der Familie mal für ein paar Stunden oder Tage weg, dann überschlag ich mich beim Wiedersehen und lauf‘ sofort los, um eines meiner Quietschtiere zu holen. Hab‘ auch einen uralten Fußball. Tennisbälle knacke ich sofort. Ich liebe auch das Spiel: Einer kickt einen Ball oder ein Tier und ich springe auf einem Quietschtier  musizierend hin und her – verrückt sagen alle! Ich habe auch einen eigenen Sessel im Wintergarten, mit einem Knochen, den Frauchen auf die Decke genäht hat. Aber ich habe noch etliche andere Teppiche überall in der Wohnung und ein Körbchen natürlich. Aber wenn Frauchen ins Bett geht, dann spring‘ ich immer auf’s Bett und lege mich zu ihren Füßen. Sie sagen, ich bin ein unheimlicher Schmuser und kann nicht genug Streicheleinheiten kriegen. So, jetzt muss ich Schluss machen, Frauchen kommt jeden Moment von einer Reise zurück und da muss ich mich schon mal warmlaufen.

Wuff, wuff, euer Avi



 

update 17.08.2013: Neues von Avi, der leider aufgrund seiner Unsicherheit vor anderen Hunden nicht an der Jahreswanderung teilnehmen kann. Wir hoffen auf nächstes Jahr.


 Avi Eis :-) und Avi vor der Walhalla

update 24.12.2012: Weihnachtsgrüße von Avi:

Herzliche Weihnachtsgrüße möchte der Avi noch schnell senden, bevor es zu spät ist, aber wir hatten echt wenig Zeit. Also, um es kurz zu machen - muss nämlich gleich wieder Gassi gehen – mir geht es SAUGUT ! Meine neuen Rudelführer, Essen und Unterkunft sind prima. Zu Weihnachten hab ich wieder zwei neue Quietsch-/Grunztiere bekommen- Ich liebe sie alle und spiele viele Stunden am Tag damit. Die Steine vom Steingarten sind nichts dagegen und die bleiben jetzt da, wo sie hingehören. Da geht nichts über meine Gummiorgel, besonders, wenn mein Rudel mitspielt. War inzwischen schon zweimal in Urlaub im weltberühmten Knittlingen Klein Villars bei Pforzheim. Andy geht dort zur Intensivtherapie und Herrchen und Frauchen haben dann viel Zeit, um mit mir spazieren zu gehen. Ich darf dann, wie immer, auch sehr viel frei herumlaufen. Besonderen Spaß habe ich, wenn Herrchen die Wurfmaschine zum Ballschleudern nimmt. Aber auch die Bälle, die im Herbst an den Bäumen hingen oder drunter lagen waren sehr lecker. Einmal hab‘ ich sieben ! Stück auf dem Spaziergang verdrückt. Obst ist lecker! Also, was soll ich sagen, dort in Schwaben habe ich auch eine Menge Tiere kennen gelernt, die mir bis dahin fremd waren: Pferde, Kühe, Wildschweine, Rehe und viele mehr. Zuerst hab‘ ich die alle verbellt, aber hab‘ mich dann schnell an die neuen Tiere gewöhnt. Sogar in den Wildpark sind meine neuen Rudelführer mit mir gegangen, damit ich mich an fremde Tiere gewöhne. Ich war auch schon kurz hinter einem Reh her, aber Herrchen hat mich leider zurückgerufen, und da lass ich mir nichts zweimal sagen. Hab‘ sofort gewendet! Mit anderen Hunden habe ich zwar noch immer Probleme, aber nicht mehr so doll. Ich beruhige mich aber meist schnell und Herrchen sagt immer, ich darf keinen Ton sagen und auch nicht nachmaulen. Hab‘ mich auch schon ein paarmal gerauft, aber keiner hat sich dabei verletzt. (Im Ernst, eigentlich habe ich Schiss und mach nur die Welle!). Nun für heute soll’s reichen, muss denn mal……

Hoffe, Euch geht‘ auch so gut, wie mir….bis dann,

Liebe Grüße, Euer Avi

update 15.04.2012: Bericht aus Avis neuem Zuhause:

...nun lebe ich schon 2 Wochen in meinem neuen Rudel. Mir geht es hier sehr gut, und ich habe mich schnell eingewöhnt. Es war natürlich eine große Umstellung und in den ersten Tagen war ich sehr aufgekratzt. Aber das ich nun schon lange her und ich bin sehr ruhig geworden. Gerade bin ich total platt vom ausgiebigen Osterspaziergang im Wald. Oft räkele ich mich irgendwo, z. B. auf einer Couch, in meinem Körbchen oder auf dem „Rollrasen“ oder döse einfach vor mich hin. Am tollsten ist es aber, wenn Herrchen oder Frauchen sich die Schuhe und die Jacke anziehen! Dann geht es oft zum Spazierengehen. Das ist ganz toll, dann kann ich überall schnüffeln und das riesige Revier markieren. Ich muss es mir draußen allerdings mit vielen anderen Hunden teilen, von denen es hier reichlich gibt, aber darauf komme ich später noch zurück. Auch das Spielen mit Bällen oder mit meiner Pille ist Klasse. Zuerst habe ich versucht, den Steingarten ein wenig neu zu gestalten und ein paar Steine zum Spielen zu nehmen, aber das finden mein neues Herrchen und Frauchen nicht gut und interessieren sich keinen Deut dafür. Dann nehme ich doch besser die Bälle, die werfen sie wenigstens. Musste auch schon im Garten arbeiten, so Erde auflockern und den Rasen vertikutieren. Einen riesen Sack Moos hab‘ ich rausgeholt, das hat denen die Leihgebühr für das Gerät gespart. Nach meiner Ankunft habe ich gedacht, ich soll der neue Chef sein, aber weit gefehlt! Die haben mir sofort klar gemacht, dass das so nicht stimmt. Aber ich fühle mich in meiner neuen Rolle super zurecht. Auch das Haus kenne ich schon über alle  vier Etagen. Sogar die steile Wendeltreppe zum Dachgeschoss traue ich mich rauf und runter. Das hat mein Vorgänger, der Axel, sich nicht getraut. Der Garten hat viele interessante Ecken und einen langen Zaun entlang der Straße. Da gehen viele Leute und Hunde lang, die zuerst dachten, ich sei der Axel. Aber ich bin Avi und sehr selbstbewusst. So habe ich auch zunächst heftig alle verbellt, aber ich habe mich schon mächtig zurückgenommen. Nur in einem Punkt muss ich noch einiges lernen: das ist der Umgang mit anderen Hunden. Die Katze würde ich am liebsten kaltmachen, aber die ist sehr schnell und die lassen mich nicht. Die kann es nicht fassen, dass Axel sie plötzlich nicht mehr mag. Am ersten Abend zum Gassigehen hat sie uns ungläubig nachgeschaut. Sie traut sich aber inzwischen mutig in meine Nähe, aber Herrchen hält mich auch zurück. Sie geht dann nach oben zu Christoph und Luisina. Also in die Schule gehe ich nun auch, damit ich halt vor allen Dingen lerne, andere Hunde zu tolerieren und gut an der Leine zu gehen und, und, und. In der ersten Einzelstunde war ich dann doch nicht allein, denn plötzlich tauchte ein anderer Hund auf. Als ich wieder ausgerastet bin, verschwand der Hund wieder, kam aber immer wieder zurück. Zum Schluss standen wir uns am Zaun gegenüber, ohne Theater. Wenn ich lieb bin, gibt’s Leckerchen, wenn nicht (hat sich Herrchen bei der Hundeerzieherin abgeguckt) ein paar Spritzer aus der Spritzflasche ins Gesicht. Ich hasse Wasser! Aber da ich intelligent bin, hab‘ ich schon viel gelernt, und ich will mal mein Hundeabitur machen. Alles klappt schon gut, aber die anderen Hunde….! Das wird noch etwas dauern. Wenn Herrchen sich dann mal lange mit anderen Herrchen festquatscht, muss ich vis a vis dem anderen Hund gegenüber ausharren. Auch wenn ich mal wieder an der Leine ziehen will, tut sich plötzlich nichts mehr. Es geht nicht vorwärts. Der hat Zeit….! Naja , was tut man nicht alles? Noch schöne Ostergrüße, auch von meinen Leuten!

Euer Avi!


update 23.03.2012:
Avi hat ein Zuhause gefunden.


Die erste Annäherung mit seinem neuen Herrchen :-)

01.11.2011: Avi, ein weiß-schwarzer, am 21.03.2008 geborener, unkastrierter Dalmatinerrüde sucht ein neues Zuhause. Avi lebt bei seiner Familie mit West Highlandterrier Hündin in Nümbrecht.

Er ist ein freundlicher, liebevoller Hund der seine Familie liebt. Avi fährt Auto und kann stundenweise alleine bleiben. Aufgrund vieler Auslandsaufenthalte seiner Besitzer sucht er ein neues Zuhause.

Dann gibt es natürlich auch einiges über Avi mitzuteilen, was er nicht mag, kann oder kennt: Avi kennt keine anderen Hunde, Katzen, Kleintiere, ist nicht Leinenführig und genießt Freilauf nur im eigenen Garten.

Avi sucht eine Hundeerfahrene Familie mit Kindern ab 14 Jahre, die bereit sind ihm den Rest des Hunde Einmaleins bei zu bringen und das Leben außerhalb eines Gartens zu zeigen.